Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland

Dr. Kavai und die Bürgermeister präsentieren die erste Bürgerbroschüre

Neuberg, 07.02.2014

Dr. Kavai und die Bürgermeister präsentieren die erste Bürgerbroschüre

Main-Kinzig-Kreis.  - „Vor fünf Jahren wurde der Wunsch nach der Schaffung eines Angebotes zur Pflege und Betreuung älterer Menschen in den Kommunen Neuberg, Hammersbach, Limeshain und Ronneburg erstmals an mich herangetragen und nun stehen wir wenige Monate vor der Eröffnung des ersten Hauses". Mit diesen Worten begrüßte der Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Dr. André Kavai, seine Gäste zur Vorstellung der ersten Broschüre für die Senioren-Dependancen im Ronneburger Hügelland. Unter der Trägerschaft der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, dessen Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Kavai ist, wird in den vier benachbarten Gemeinden Neuberg, Limeshain, Ronneburg und Hammersbach je eine kleine Senioreneinrichtung gebaut, die als eine Einrichtung betrieben werden und darüber hinaus ins Netzwerk der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises integriert sind. „Nachdem nun für alle Einrichtungen der Förderbescheid durch das Land Hessen vorliegt und somit auch die Planungen für die einzelnen Objekte abgeschlossen sind, freuen wir uns besonders, unseren Bürgern nun erstmals detaillierte Informationen über die Dependancen vorlegen zu können," äußern Bürgermeisterin Iris Schröder aus Neuberg sowie ihre Kollegen Adolf Ludwig aus Limeshain und Andreas Hofmann aus Ronneburg.

„Das Begeisternde an der Idee," erläuterte der Aufsichtsratsvorsitzende, "war die Entwicklung eines gemeinschaftlichen Projektes durch die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises sowie die Bereitschaft der Bürgermeister zu einer interkommunalen Zusammenarbeit. Aktiv und mit großer Begeisterung haben wir gemeinsam ein modernes Modell für teilstationäre und stationäre Altenpflege entwickelt, dass den Fokus auf Alltagsnormalität im Alter sowie das Wohnen im Quartier legt." Diese Zielsetzung wird laut Dr. Kavai intensiv durch Begegnungsstätten und eine starke Verknüpfung mit ehrenamtlichem und gemeindlichem Engagement unterstützt. Ausdrücklich dankten Dr. Kavai und die Bürgermeister nochmals dem Hessischen Sozialministerium für die Unterstützung durch Zuschüsse und Darlehen. Allein an Zuschüssen erhielt das Projekt über 4 Mio. €. Insgesamt werden ca. 17,5 Mio. € investiert.

Für Iris Schröder, Adolf Ludwig, Andreas Hofmann und Michael Göllner ist klar: „Die Menschen werden immer älter, benötigen aber mit zunehmendem Alter auch immer mehr Hilfe. Der Anteil unserer Bürger, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, liegt heute bei ca. 20 % und wird sich bis Mitte dieses Jahrhunderts verdoppeln. Wir haben daher schon in den zurückliegenden Jahren die gemeindliche Seniorenarbeit ausgebaut und unterstützen ältere Menschen ebenso wie deren Aktivitäten. Eine wichtige, ergänzende Hilfe im Alter, nämlich die Möglichkeit, dass unsere Bürger auch bei Pflegebedürftigkeit und dem Wissen, diese nicht mehr zuhause bewältigen zu können, im häuslichen Umfeld der Gemeinde zu bleiben, konnten wir bisher nicht anbieten. Diese Möglichkeit möchten wir für unsere älteren Mitbürger gestalten und zur Lösung der neuen Anforderungen beitragen."

Nach vergleichsweise kurzer Dauer von der Idee bis zur Realisierung wird laut dem Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, schon im Sommer 2014 das erste Haus, die Senioren-Dependance in Neuberg eröffnet. Ziel ist aktuell die Eröffnung zum 1. Juli 2014. „Im Winter 2014/2015 wird Limeshain, im Sommer 2015 Hammersbach und im Winter 2015/2016 Ronneburg folgen," so der Geschäftsführer des kreiseigenen Unternehmens. Bien erklärt auch, dass sich Interessenten für die Einrichtung - und dies geht auch aus der Broschüre hervor - gerne an die Ansprechpartnerinnen des Unternehmens, Tanya Yagci und Anke Kasseckert (Tel. 06181.802.602 oder per Email an kontakt@altenheime-mkk.de) wenden können. Abschließend äußerten die Bürgermeister noch einen Wunsch: „Wir hoffen und wünschen uns, dass Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, dieses Projekt als wichtige Ergänzung der Seniorenarbeit in unseren Gemeinden annehmen und unterstützen."

 

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