Die Kraniche: Großen Dank an alle Spender und Helfer - Hilfstransport in Czernowitz angekommen.

Eine vierköpfige Delegation des humanitären Vereins ‚ÄùDie KRANICHE im MKK‚Äù e.V. weilte eine Woche lang in Czernowitz/Ukraine. Sie beriet mit den Vertretern des ‚ÄúFonds Kindheit‚Äù, der mit uns zusammenarbeitet, wie die Verteilung der Hilfsgüter, die ‚ÄúDie KRANICHE im MKK‚Äù e.V. Anfang Mai nach Czernowitz in die Westukraine geschickt hat, verteilt werden sollen. Die Hilfsgüter, die mit einem 40-Tonner Lastwagen - gesammelt und finanziert durch den humanitären Verein ‚ÄùDie KRANICHE im MKK‚Äù e.V und dem Verein UFO ‚Äì in Robern/Odenwald , auf die Reise geschickt wurden, kamen gut an und sind in einem verplombten Raum bei dem Kinderkrankenhaus Nr. 1 gelagert und werden in einigen Tagen vom Zoll freigegeben.

Neuberg, 19.05.2005

Der Vorsitzende des dortigen Vereins "Fonds Kindheit‚Äú, Herr Ruslan Kudrinsky , der Chefarzt des Kinderkrankenhauses, Herr Dr. Serge Storotschuk und weitere Abteilungsleiter-ärzte und -ärztinnen für die verschiedenen Abteillungen des Kinderkrankenhauses, führten die Gäste durch das Krankenhaus, zeigten die Einrichtung und auch besonders die von uns gespendeten Einrichtungsgegenstände wie Krankenhausbetten, Tische, Stühle, Herde usw. Der Bedarf ist aber noch recht groß. So werden dringend medizinische Geräte benötigt, damit nicht zur Behandlung der kleinen Patienten nach dem 4-5-Stunden mit dem Auto entfernten L‚Äôviv (Lemberg) gefahren werden muss. Auch wäre eine Erweiterung des Krankenhauses, besonders eng sind die Behandlungsräume, dringend erforderlich.

Die internationale Hilfe ist auch im Hinblick auf die ‚Äì wenn auch wenigen ‚Äì Zuschüsse durch die Instanzen der Ukraine sehr wichtig, da durch die Presseveröffentlichung über diese Hilfen das Augenmerk der Politiker auf die Zustände im Krankenhaus gelenkt werden.

Mit diesen ärzten und mit dem Vorsitzenden haben die Vertreter des Vereins ‚ÄúDie KRANICHE im MKK‚Äù Blumen an zwei Denkmälern zur Erinnerung an die Opfer der Kriege niedergelegt.

Immer wieder wurde von den verantwortlichen des Kinderkrankenhauses Dank und Anerkennung an alle an unserer Arbeit Beteiligten ausgesprochen.

Ein Waisenhaus mit Internat war ein weiterer Besuchspunkt in Czernovitz. Hier sind keine funktionierenden Waschmaschinen und Spülmaschinen vorhanden, die für den Internatsbetrieb dringend benötigt würden. Vorhänge, Stühle, Kleidung, Spielsachen, Hilfsmittel für die Schule, fast alles wird hier noch gebraucht. Die Köchinnen, die uns ein Stück Hefekuchen zur Probe gaben, verdienen monatlich netto 55 ‚Ǩ. Einen Vorschuss für die noch zu verteilenden Hilfsgüter erhielten die Kinder, in dem wir ihnen eine Tasche voll Miniautos geschenkt haben.

Die Leiterin des Gymnasiums in Chotin am Dnjester, etwa 50 km von Czernovitz entfernt, Frau Lemischawa, führte uns zu einem ihrer besten Schüler. Der Junge, Stanislaw, ist zwölf Jahre alt, und durch einen Unfall ab der Hüfte gelähmt. Der Vater hat die kleine Familie verlassen. Die Mutter kann nicht arbeiten, da sie den Jungen versorgen muss. Sie weiß nicht, wie sie den Lebensunterhalt bestreiten soll. Sie hat Mietrückstände, kann die anfallenden Gebühren nicht bezahlen und sie soll die Wohnung verlassen und weiß nicht wohin. Wir haben dem Jungen Jeans und einen Pullover geschenkt. Eine Vertreterin des ‚ÄúFonds Kindheit‚Äù Frau Shutak, die auch als Dolmetscherin fungierte, haben wir gebeten, auch hier wenigstens mit Kleidung, Schuhen, evtl. auch Schulsachen von der Hilfslieferung, zu helfen.

Ein weiteres Projekt, dem auf diese Weise geholfen wird, ist ein Internat für sprachbehinderte Kinder, ebenfalls in Chotin. Auch hier sind die Bedingungen extrem einfach. Alles muss von Hand gemacht werden und es fehlt eigentlich an allem. Eine kleine Freude konnten wir den Kindern durch die Verteilung von Süßigkeiten machen.

Auch hier wurde uns herzlich für unsere Hilfe und Unterstützung gedankt.

Wir geben den herzlichen Dank Ihnen allen weiter, die Sie uns durch Ihre Hilfe und Unterstützung geholfen haben zu helfen und verbinden diesen Dank mit der Bitte, uns zur Finanzierung des nächsten Transports eine Spende zukommen zu lassen. Konto: 39000252 bei der Sparkasse Hanau Blz.: 50650023

Internetseite: www.kraniche-im-mkk.de

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